Das Haus ist momentan geschlossen. Ab 14. März 2026: Annette Barcelo „Bestie, Bellezze e altre Compagne“ – Aio Frei „Es Ring Wolf Stein – Dedicated to Katharina Simmen von Steinbergen“

15.3. – 10.5.2026

Vernissage: 14.3.2026, ab 17 Uhr
Begrüssung: 17.30 Uhr Elisabeth Fähndrich, Präsidentin Kunstverein Uri
Einführung: Gioia Dal Molin
Mit anschliessendem Apéro und Risotto. Das Haus ist am Vernissagetag ab 11 Uhr geöffnet.

Die Frühlingsausstellung im Haus für Kunst Uri ist zwei Künstler:innen gewidmet, die sich in unterschiedlichen Medien mit Mythen, Geschichten und Figuren auseinandersetzen, die uns in dieser und in anderen Welten, in dieser und in anderen Zeiten, begleiten. Mit Bestie, Bellezze e altre Compagne zeigen wir eine grosse Einzelausstellung mit Annette Barcelo (*1943, lebt und arbeitet in Basel). Die Künstlerin hat in den letzten Jahrzehnten ein einzigartiges Werk geschaffen, das von hybriden und fantastischen Tieren und Gestalten bewohnt wird. In ihren Arbeiten erzählt uns Annette Barcelo von der Präsenz von mystischem Wissen und Geschichten in unserer Welt und in der Natur oder von Übergängen und Passagen zwischen verschiedenen Welten. Für den Dachstock hat Aio Frei (*1982, lebt und arbeitet in Zürich) die neue Arbeit Es Ring Wolf Stein – Dedicated to Katharina Simmen von Steinbergen entwickelt (mit Lucy Railton, Suza Husse, Yara Dulac Gisler, Martian M. Mächler, Tristan Amor Rabit, Corsin Danioth & Alexandra Holenstein von Queerpoint Uri, Nikki Buzzi und einem Gedicht von CAConrad). Ausgangspunkt der kollaborative Vierkanal-Soundinstallation ist Aio Freis Recherche zu einem magischen Weltverständnis, das den Kanton Uri lange prägte. Die Arbeit verhandelt die Hexenverfolgungen in der Region und knüpft an vorchristliche rituelle Wissensformen sowie an queere, heilende und gemeinschaftliche Praktiken an.

Donnerstag, 26.3.2026, 17 Uhr
Öffentliche Führung mit Sophia Aschwanden

Donnerstag, 30.4.2026, 17 Uhr
Öffentliche Führung mit Gioia Dal Molin

Sonntag, 3.5.2026
Am 1. Mai 2026 würde der Urner Künstler Heinrich Danioth seinen 130. Geburtstag feiern. Als Erinnerung an sein Lebenswerk nehmen wir Sie mit ins Archiv und zeigen Heinrich Danioths vielseitige Arbeit. In einem Workshop können Kinder den Künstler spielerisch kennenlernen und inspiriert von ihm selbst kreativ aktiv werden.

13.30–14.45 Uhr: Kinderworkshop Im Atelier mit Heinrich Danioth, für Kinder ab 5 Jahren

15 Uhr: Auf Heinrich Danioths Spuren: Einblicke ins Archiv, mit Sophia Aschwanden und Gioia Dal Molin

Begrenzte Platzzahl – für beide Veranstaltungen Anmeldung erforderlich auf: kunstvermittlung@kunstverein-uri.ch

 

Urner Werk- und Förderungsausstellung 2025



44. Werk- und Förderungsausstellung
Kunst- und Kulturstiftung Uri

Mit Stanislaus Arnold; Michaela Bissig; Rita Clara Furger; Andrea Furrer-Stadler; Madeleine Ghenzi; Margrith Gnos; Franziska Heinzer; Fiona Hirzel; Hanspeter Keller; Florian Maritz; Noëmi Mensah-Gamma; Anita Regli; Angel Sanchez; Edith Sauter; Susanne Schär&Peter Spillmann; Reto Scheiber; Esther Schnüriger; Bertha Shortiss; Tobias Walker; Maria Zgraggen.

Übergabefeier: Samstag, 13. Dezember 2025, 17:30
Ausstellungsrundgang und Finissage, Sonntag, 11. Januar 2026, 15:00 h

Ausstellung: 14. Dezember 2025 bis 11. Januar 2026

Seit 1982 vergibt die Kunst- und Kulturstiftung Uri Auslandateliers, das Urner Werkjahrsowie Werk- und Förderungsbeiträge. Kulturschaffende aus dem Kanton Uri werden auch dieses Jahr für ihre Arbeiten aus dem Bereich der bildenden Kunst, der Literatur, dem Film und der Musik ausgezeichnet. Mit einer öffentlichen Ausstellung und der Präsentation der Werk- und Förderungsarbeiten im Haus für Kunst Uri zeigt die Stiftung der Bevölkerung jedes Jahr das aktuelle künstlerische Schaffen aus dem Kanton.

Sonderausstellung von Beatrice Maritz
Die Werk- und Förderungsausstellung, die am 13. Dezember 2025 eröffnet wird, zeigt erneut einen Querschnitt durch das aktuelle Urner Kulturschaffen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater, Film, Foto und Neue Medien. Im Rahmen der Ausstellung im Haus für Kunst Uri wird die Urner Kunstschaffende Beatrice Maritz auf Einladung des Kuratoriums eine Werkschau im Danioth-Pavillon gestalten. Im Vorraum des Pavillons zeigt die Urner Berlin-Stipendiatin aus dem Jahr 2024, Lina Müller, aktuelle Arbeiten.

Freitag, 9. Januar 2026
Literatur und Musik
Leontina Lechmann liest aus „Um im Februar zu sterben“ von Anne-Lise Grobéty,
Aurora Pajón Fernández, Querflöten

 

“There is a Sun” – Talar Aghbashian und Maya Hottarek „Ecofeminist Landscaping“ – eine Intervention von Chantal Küng mit Inka Yuna, Mira Freiburghaus, Vaida Mikliušienė, Elena Holz, Jacky Vögele, Lisa Rechsteiner, Anja Meier und Rebecca Rytz des K++V BA Kunst & Vermittlung, Hochschule Luzern

“There is a Sun”Talar Aghbashian und Maya Hottarek
„Ecofeminist Landscaping“eine Intervention von Chantal Küng mit Inka Yuna, Mira Freiburghaus, Vaida Mikliušienė, Elena Holz, Jacky Vögele, Lisa Rechsteiner, Anja Meier und Rebecca Rytz des K++V BA Kunst & Vermittlung, Hochschule Luzern

Vernissage: Samstag, 13. September, ab 17:00
Ausstellung: 14. September – 23. November 2025

Das Herbstprogramm im Haus für Kunst Uri spinnt die Gedanken der Sommerausstellung weiter und widmet sich den Fragen nach Repräsentation von Landschaft und unserer Beziehung zu ihr. Talar Aghbashian (*1981 in Beirut/LB, lebt und arbeitet in London/UK) und Maya Hottarek (*1990 in Chironico/CH, lebt und arbeitet in Basel/CH)

befragen in ihren Arbeiten unsere Einbettung in die Welt, in die realen oder fantastischen Landschaften, in denen wir leben und die wir uns imaginieren. Dabei ist die Sonne für beide Künstlerinnen zentral: Sie ist die Quelle des Lebens und blendet uns in den Augen. In den Ausstellungsräumen wächst ein Dialog zwischen den Gemälden von Talar und den Keramikarbeiten und den Cyanotypien (ein traditionelles, fotochemisches Druckverfahren) von Maya.

Talar zeigt gross- und kleinformatige Gemälde, die in den letzten Jahren entstanden sind. Sie untersucht unsere Beziehung zu Landschaften und schöpft dabei aus Erinnerungen an Landschaften, die sie begleiten oder auch aus kunsthistorischen Referenzen. Dabei malt Talar weniger bestimmte Orte oder Topografien, sondern vielmehr Abstraktionen von Landschaften. Sie spielt mit der Mehrdeutigkeit und der Ambivalenz: Sehen wir eine Bergkette oder einen Vulkanausbruch? Vergangenheit und Zukunft vermengen sich auf ihren Leinwänden – Berge waren einst Korallenriffe, heute geschmolzene Gletscher haben einst Täler bedeckt. Auch in Mayas Arbeiten verschränken sich Zeiten. Mit Referenzen aus der Mikrobiologie, die DNA-Forschung oder Science-Fiction thematisiert sie den gemeinsamen Ursprung alles Lebewesen oder das Potential von alternativen Erzählungen über die Evolution der Erde, des Lebens und unserer Existenz. Und die Vulkane tauchen auch bei Maya auf: Einige ihrer organisch geformten Keramikskulpturen sind mit einer Glasur aus Vulkanerde vom Ätna in Sizilien glasiert. In Ergänzung zu den künstlerischen Werken von Talar Aghbashian und Maya Hottarek sind einige ausgewählte Gemälde von Heinrich Danioth zu sehen, die das kunsthistorische Panorama auf das Genre der Landschaftsmalerei öffnen.

Der Bezug zum künstlerischen Schaffen in der Zentralschweiz ist auch in der Herbstausstellung wichtig: Ein Ausstellungsraum wird von Inka Yuna, Mira Freiburghaus, Vaida Mikliušienė, Elena Holz, Jacky Vögele, Lisa Rechsteiner, Anja Meier und Rebecca Rytz,  Student*innen des Bachelorstudiengangs K++ V BA Kunst & Vermittlung der Hochschule Luzern (HSLU) bespielt. Gemeinsam mit der Künstlerin, Vermittlerin und Dozentin Chantal Küng und ausgehend von ökofeministischen Ansätzen erarbeiten die Student*innen künstlerische und vermittelnde Interventionen, die sich um Erde und Landschaften drehen.

Freitag, 19. September, 17h
Öffentliche Führung mit Sophia Aschwanden

Freitag, 3. Oktober, 17:00–20:00
«Ecofeminist Landscaping» – Chantal Küng mit Inka Yuna, Mira Freiburghaus, Vaida Mikliušienė, Elena Holz, Jacky Vögele, Lisa Rechsteiner, Anja Meier und Rebecca Rytz des K++V BA Kunst & Vermittlung, Hochschule Luzern

Präsentation mit Workshops, Performances und Apéro

Donnerstag, 16. Oktober, 17h
Öffentliche Führung mit Gioia Dal Molin

Donnerstag, 6. November, 17h30
«Auf Heinrich Danioths Spuren: Einblicke ins Depot»
Begrenzte Platzzahl – Anmeldung erforderlich auf: kunstvermittlung@kunstverein-uri.ch

Samstag, 8. November, 17h
Ausstellungsrundgang und Performance mit Maya Hottarek

 

„Death by Landscape“ – Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė – “Haus“ – IG Maisander

„Death by Landscape“ – Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė 

“Haus“ – IG Maisander

22.06.–24.08.2025

Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė arbeiten seit 2013 als Künstlerinnenduo zusammen. Mit grosser intellektueller Neugierde und mit verschiedenen Medien – Videos, Skulpturen, Performances oder auch Düfte – beschäftigen sie sich immer wieder mit unserer Beziehung zur Natur, mit der Tradition der Landschaftsmalerei oder mit den Mythen und Sagen, die sich in Landschaften verbergen. In ihrer Einzelausstellung im Haus für Kunst Uri zeigen sie zum ersten Mal alle drei Teile ihrer Videoarbeit Mouthless, an der sie seit 2020 arbeiten sowie Skulpturen und installative Arbeiten. Im Foyer des Hauses ist die IG MAISANDER zu Gast und bringt den Besucher:innen Eindrücke und Ideen von der hoch über dem Vierwaldstättersee gelegenen Alp Gitschenen mit. Es riecht nach Heu und das Haus füllt sich mit fremden und vertrauten Klängen.

Dorota Gawęda (*1986 in Lublin, Polen) und Eglė Kulbokaitė (*1987, in Kaunas, Litauen) sind ein Künstlerinnenduo, das in Basel lebt und arbeitet. Ihre multimediale Praxis umfasst Performances, Videos, Skulpturen und Installationen und speist sich aus umfangreichen historischen und theoretischen Forschungsprozessen sowie einer hohen Sensibilität für Materialien.
Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė sind beide Absolventinnen des Royal College of Art in London (2012) und Gründerinnen der Young Girl Reading Group (2013–21). Das Duo hat international ausgestellt, unter anderem in der Kunsthalle Mainz (2023); dem Centre Pompidou, Paris (2023); bei ar/ge Kunst, Bozen (2022); in der Shedhalle, Zürich (2022); im Kunstraum Niederösterreich, Wien (2022); im Centre culturel suisse, Paris (2022); im Kunstverein Hamburg (2021); im Istituto Svizzero, Palermo und Mailand (2021); im Kunstverein Leipzig (2021); im Swiss Institute, New York (2020); in der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf (2020); im Fri Art – Kunsthalle Fribourg (2020); in der Lafayette Anticipations, Paris (2019) oder im Palais de Tokyo, Paris (2018).

Die IG MAISANDER sind die Biobäuerin Andrea Gisler, die Imkerin Petra Gisler, die Musikerin Hildegard Kleeb, die Performerin/ Yogalehrerin Anna Dahinden und der Künstler Florian Maritz. Als transdisziplinäre, Generationen überspannende Gruppe arbeiten sie im und für den Kulturraum Gitschenen, im Isenthal. Sie laden ein, die einzigartige alpine Landschaft temporär oder ganzzeitig zu bewohnen und zu gestalten, an diesem Ort zu schauen und zu werden.

Samstag, 9. August, 11 Uhr – in Kollaboration mit der IG Maisander
SITZEN, Performance: Anna Dahinden Klang: Hildegard Kleeb
Gemeinsames Lesen aus dem Buch Das Sammeln von Moos von Robin Wall Kimmerer (Botanikerin und Autorin)
im Anschluss Alpkäse mit Brot

Samstag, 23. August, 17 Uhr
längst fällige verwilderung, Spoken Poetry Performance mit Simone Lappert
porous bodies leaking sounds or how to measure and name and count out the grains that make me what I am, Performance mit Caterina Gobbi

PETER REGLI – MY HOME – MY FIRE

Peter Regli (*1959 in Andermatt) vereint in seiner künstlerischen Praxis grosse Gesten mit poetischen Ansätzen. Bekannt wurde der Künstler durch seine temporären Interventionen im öffentlichen Raum unter dem Label «Reality Hacking». Dabei hinterfragt er herkömmliche Konzepte von Realität. Scharfe Beobachtungsgabe und ein verblüffender Witz charakterisieren seine Skulpturen, Malereien, Objekte und räumlichen Installationen. Kein Material und keine Technik lässt er aus, dabei greifen seine malerischen Objekte in den Raum, verblüffen mit handwerklichem Können und lassen uns gleichzeitig über das Rohe und scheinbar Dilettantische erstaunen. «Mit all diesen Werken und nach all seinen Reisen kommt Peter Regli immer wieder zu seinen Ursprüngen zurück, der Urner Heimat mit ihren Bergen, Kristallen, dem Schnee, und im magischen Feuer seiner Kunst aus aller Welt verschmilzt er Zeiten und Orte, um uns im Haus für Kunst Uri die Sinne aufzuheizen», so die Autorin Gabriela Christen.

Barbara Zürcher wird sich mit dieser Ausstellung des national und international bekannten Urner Künstlers nach langjähriger, freudvoller und spannender Arbeit als Direktorin/Kuratorin vom HfK Uri und seinem Team verabschieden.

https://arttv.ch/kunst/einer-der-ganz-grossen-schweizer-kuenstler-kehrt-in-seine-heimat-zurueck/

Urner Werk- und Förderungsausstellung 2024

WERK- UND FÖRDERUNGSAUSSTELLUNG KUNST- UND KULTURSTIFTUNG URI

Übergabefeier: Samstag, 7. Dezember 2024, 17.00 Uhr, Haus für Kunst Uri, Altdorf

Öffnungszeiten Jahresausstellung: 7. Dezember 2024 bis 5. Januar 2025,
offen Do/Fr: 14.00 – 18.00 Uhr; Sa/So: 11.00 – 17.00 Uhr

Seit 1982 vergibt die Urner Kunst- und Kulturstiftung Uri Ausland-Ateliers, das Urner Werkjahr sowie Werk- und Förderungsbeiträge. Kulturschaffende aus dem Kanton Uri werden auch dieses Jahr für ihre Kunst-, Literatur-, Film- und Musikwerke ausgezeichnet. Mit einer öffentlichen Ausstellung und der Präsentation der Werk- und Förderungsarbeiten im Haus für Kunst Uri zeigt die Stiftung der Bevölkerung jedes Jahr das aktuelle kreative Schaffen.

arttv Beitrag – Carte Blanche, Sonderausstellung Lea Achermann «Baumstämme als bestechende Kunsterfahrung»

https://arttv.ch/kunst/baumstaemme-als-bestechende-kunsterfahrung/?embed=true

ISABELLE KRIEG – ACTIVE HOPE

ISABELLE KRIEG – ACTIVE HOPE

7. September 2024 bis 17. November 2024

Isabelle Krieg (1971 geboren in Fribourg) arbeitete nach der Matura auf einer Alp in den Walliser Bergen und ein Jahr in einem Kleinzirkus. Zwischen 1993 und 1998 suchte sie ihren Weg zwischen Zirkus, Theater, Performance, bildender und angewandter Kunst, mit Studienaufenthalten an der Scuola Dimitri in Verscio und der Hochschule für Design & Kunst Luzern. Sie entschied sich für die Kunst und bekam 1999 vom Kanton Freiburg ein halbjähriges Atelierstipendium in Berlin zugesprochen. Dort blieb sie gleich vier Jahre. 2003/04 war sie Stipendiatin im Schweizer Institut in Rom, danach folgten fünf Jahre in Zürich und nochmals drei weitere in Berlin. Von 2013 bis 2019 lebte sie mit ihrer Familie in Dresden und seit 2019 in Kreuzlingen. Tätig ist sie in den Bereichen Installation, Objekt, Fotografie, Performance und Kunst am Bau.

ISABELLE KRIEGS Einzelausstellung ACTIVE HOPE thematisiert die bewusste Entscheidung, angesichts der katastrophalen Weltlage kreative Potenziale freizusetzen, um aktiv Hoffnung zu üben. Ihre Installationen, Objekte, Malereien und Fotografien sind voller Poesie, Hintersinn und leisem Humor.

Zur Eröffnung wird sie vom Dach der Ausstellungshalle aus die Performance Überfluss realisieren, die sie vor 20 Jahren in Rom erstmals aufgeführt hat. Sie wird eigens für diese Ausstellung mehrere neue Werke schaffen, die aus pflanzengefärbten Stoffen und natürlichen Gesteinspigmenten entstehen. Bestehende Werke werden neu inszeniert und kombiniert.

Aufregend wird es auch an der Finissage am 17. November 2024. Dann spielt die Musikerin Héloïse am Schlagzeug und zum Schluss tanzt Isabelle Krieg dazu ihren WEtamin Dance.

Die Ausstellung wird kuratiert von Barbara Zürcher.

Beitrag von Sabine Dahinden arttv. https://arttv.ch/videoembed/?vid_id=12086

Online Podcast Fridamagazin mit Isabelle Krieg https://fridamagazin.ch/

Video Performance „Überfluss“ von Isabelle Krieg

10 Jahre Stiftung Kunstdepot Göschenen mit Werken von Martin Disler und Hans Josephsohn

10 Jahre Stiftung Kunstdepot Göschenen

8. Juni bis 18. August 2024

Wir würdigen den Sammler und Mäzen CHRISTOPH HÜRLIMANN und fokussieren mit Werken von MARTIN DISLER (1949-1996) im Dialog mit plastischen Arbeiten von HANS JOSEPHSOHN (1920-2012) sein grosses kulturelles Engagement.

Die private «Stiftung Kunstdepot» wurde ins Leben gerufen, um aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt eine vertiefte Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit zu ermöglichen. Ihnen stehen im Dachgeschoss des ehemaligen Zeughauses drei grosse Atelierräume zur Verfügung – wie auch Schlafräume und eine Gemeinschaftsküche und ein Lebenskostenbeitrag.

Göschenen, auf 1111 Meter über Meer kontrastiert auf anregende Weise mit dem Treiben und der Hektik grosser Metropolen, was für die Kunstschaffenden gleichzeitig Herausforderung und Inspirationsquelle bedeutet. In den Ateliers dort oben sind unter anderem Arbeiten für die vom Haus für Kunst Uri zur Eröffnung des Neatbasistunnels veranstaltete Ausstellung «dall’altra parte» entstanden.

Christoph Hürlimann liess das Gebäude umbauen und technisch so aufrüsten, dass es auch einen Teil seiner grossen Sammlung beherbergen kann. Wir feiern das zehnjährige Jubiläum seiner Stiftung gemeinsam mit je einer Ausstellung im Haus für Kunst Uri und im Kunstdepot Göschenen. Dort wird unter der Regie von Christoph Hürlimann eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von allen Stipendiat*innen zu sehen sein.

Im Haus für Kunst Uri würdigen wir den Sammler Christoph Hürlimann mit Werken von Martin Disler (1949-1996), einem der wichtigsten Exponenten der Jungen Wilden in der Schweiz im Dialog mit plastischen Arbeiten von Hans Josephson (1920-2012). Über 60 Jahre hinweg befasste sich Josephsohn mit der menschlichen Figur.

Der leidenschaftliche Sammler hat 2018 in Altdorf Eyschachen auch noch das ehemalige Eidgenössische Getreidelager erwerben können. Im Herbst 2024 wird er zudem die neu erbaute «Kunsthalle Göschenen» eröffnen. An zwei Sonntagen (9.6.24 und 18.8.24) wird das Kunstdepot für das Publikum von 11 bis 15 Uhr geöffnet sein und Christoph Hürlimann führt durch seine Sammlung (Keine Anmeldung erforderlich).

Die Ausstellung wird kuratiert von Christoph Hürlimann und Barbara Zürcher.

Das Haus für Kunst Uri ist zudem Kooperationspartner des gesamtschweizerischen Ausstellungsprojekts «Schau, wie der Gletscher schwindet». In zahlreichen Institutionen wie unter anderem dem Kunsthaus Zürich, dem Aargauer Kunsthaus, dem Bündner Kunstmuseum, dem Musée cantonal des Beaux-Arts sollen Arbeiten aus den jeweiligen Sammlungen zum Thema Gletscherschwund gezeigt werden. In diesem Zeitraum zeigen wir das Ölgemälde Kehlengletscher, 1919 von Heinrich Danioth im Museumskaffee. Passend dazu vor Ort die Skulptur Gitschen, 1944/2008 von Peter Regli und eine Videoarbeit im Dachstock des Chinesen Zhao Zhao aus der Sammlung von Uli Sigg.

Dieses Grossprojekt wird kuratiert von Lorette Coen, Bernhard Fibicher und Carmen Perrin.

Virtueller Ausstellungsrundgang https://360.dealtech.ch/haus_fuer_kunst_uri_martin_disler_hans_josephsohn/

IRMA INEICHEN, EDIT ODERBOLZ – Andere Räume

IRMA INEICHEN EDIT ODERBOLZ

ANDERE RÄUME 

9. März bis 19. Mai 2024

Irma Ineichen (*1929), lebt und arbeitet in Luzern und Paris. Das Erkunden von realen und gedanklichen Räumen durchzieht ihr Schaffen seit ihren malerischen Anfängen. Dabei kommt der Farbe sowohl architektonische als auch atmosphärische Bedeutung zu. Die Welt von Irma Ineichen besteht aus Räumen, in denen sie gelebt hat und in denen sie sich bewegt. Ihre Räume sind gekennzeichnet durch Schichtungen von Farbflächen, die an Durchblicke erinnern, die sich aus Öffnungen ergeben und Ausblicke in die Landschaft möglich werden lassen. Wenn das Paris der fünfziger Jahre der erste Fluchtpunkt in Irma Ineichens Leben war, der aus ihr die Malerin hat werden lassen, so haben die Reisen nach Japan zu ihrer späteren Reduktion oder Abstraktion räumlicher Gegebenheiten geführt. Ihre meist in Werkzyklen entstanden Malereien stellen wir in einen Dialog mit dem installativen Schaffen von Edit Oderbolz.

Edit Oderbolz (*1966) lebt und arbeitet in Basel. Für ihre Arbeiten verwendet die Künstlerin vorwiegend Standard-Baumaterialien, die sie auf die entsprechende Grösse zuschneidet, klebt, schweisst oder sägt, gleich vorgefertigt nutzt oder im Alltag zusammensucht. Auch die Vorliebe der Künstlerin für rohes Material, dessen ästhetische Eigenschaften sie zum Teil unverändert übernimmt korrespondiert damit. Es handelt sich dabei oft um ein künstlerisches Recycling, das Oderbolz in ihrem Werk vorführt: eine Mischung aus der Freude am Spiel mit dem Banalen, Alltäglichen und dem hohen künstlerischen Willen zur Reduktion. Genau dies schafft die ästhetische und gedankliche Reibung in Oderbolz’ Werken.

Für die Ausstellung im Haus für Kunst Uri schafft sie u.a. eine neue vierteilige Arbeit: begehbare Behausungen, Zellen, die einen speziellen Blick auf die Malereien von Irma Ineichen erlauben.

Die Ausstellung mit den beiden Künstlerinnen aus so unterschiedlichen Generationen möchte ein subtiles Zwiegespräch in Gang setzen und gleichzeitig das jeweilige eigenständige Schaffen zur Geltung bringen, die Augen öffnen für überraschende Blickwechsel.

Die Ausstellung wird kuratiert von Barbara Zürcher.

Werk- und Förderungsausstellung 2023

Werk- und Förderungsausstellung 2023

2. Dezember 2023 bis 7. Januar 2024

Seit 1982 vergibt die Urner Kunst- und Kulturstiftung Uri Ausland-Ateliers, das Urner Werkjahr sowie Werk- und Förderungsbeiträge. Kulturschaffende aus dem Kanton Uri werden auch dieses Jahr für ihre Kunst-, Literatur-, Film- und Musikwerke ausgezeichnet. Mit einer öffentlichen Ausstellung und der Präsentation der Werk- und Förderungsarbeiten im Haus für Kunst Uri zeigt die Stiftung der Bevölkerung jedes Jahr das aktuelle kreative Schaffen.

Medienmitteilung 2023