Jahresprogramm 2020/21

Herbstausstellung

VALENTIN MAGARO IM DIALOG MIT HEINRICH DANIOTH

12. September (Vernissage) bis 22. November 2020

Valentin Magaro, 1972, lebt und arbeitet in Winterthur. Er setzt sich als Zeichner und Maler mit Bildtraditionen und Darstellungsmöglichkeiten der Gegenwart auseinander. Für seine Einzelausstellung im Haus für Kunst Uri lässt sich der Künstler vom Werk Heinrich Danioths inspirieren, zum Teil schafft er reagierend darauf neue Werkzyklen oder er kombiniert seine Arbeiten im Dialog mit Arbeiten des 1953 verstorben Künstlers. Magaro nähert sich dabei den Bildmotiven über Figuren, die überzeichnet oder drastisch karikaturistisch, wie auch stereotyp die innerbildliche Erzählung in die Gegenwart katapultieren und ein spannungsvolles Gespräch mit Danioths Malerei aufnehmen.

Im Dachstock wird Livio Beyeler eine mediale Installation einrichten, die seine Wilhelm Tellinszenierung fürs Theater Uri vorwegnehmen wird.

In seiner Arbeit wirft er einen multiperspektivischen Blick auf den Tell, den Mythos und die Bevölkerung Uris.

Winterausstellung

Jahresausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri

5. Dezember 2020 (Vernissage) bis 6. Januar 2021

Frühlingsausstellung 2021

POESIE DES ALLTÄGLICHEN (Arbeitstitel)

Martín Mele, Aimée Moreau, ua.

6. März (Vernissage) bis 16. Mai 2021

Martín Mele, geboren 1960 lebt und arbeitet in Buenos Aires und Düsseldorf.

Seine Materialwahl spielt mit der haptischen Wahrnehmung, um verschiedene Möglichkeiten des Empfindens auszudrücken. Fundstücke aus dem Brockenhaus oder vom Strassenrand Mitgenommenes und Sperrmüll dienen ihm als Basis seiner Installationen und Objekte. Der materielle Überfluss erhält bei Mele eine neue Existenz – materielle Transformationen des Alltäglichen und Vertrauten.

Aimée Kervaire-Moreau, geboren 1926 in Paris lebt in Genf, sie schuf in ihrem langen Leben ein überschaubares malerisches Werk, das im Stil der neuen Sachlichkeit Gegenstände ihres unmittelbaren Alltags festhält. Scheinbar Banales erfährt durch die malerische Umsetzung eine eindrückliche Würdigung. Die Künstlerin wird zum ersten Mal eine grössere Serie ihrer Arbeit in einer öffentlichen Institution zeigen.