Valentin Magaro im Dialog mit Heinrich Danioth

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Valentin Magaro, 1972, lebt und arbeitet in Winterthur. Er setzt sich als Zeichner und Maler mit Bildtraditionen und Darstellungsmöglichkeiten der Gegenwart auseinander. Für seine Einzelausstellung im Haus für Kunst Uri lässt sich der Künstler vom Werk Heinrich Danioths inspirieren, zum Teil schafft er reagierend darauf neue Werkzyklen oder er kombiniert seine Arbeiten im Dialog mit Arbeiten des 1953 verstorben Künstlers. Magaro nähert sich dabei den Bildmotiven über Figuren, die überzeichnet oder drastisch karikaturistisch, wie auch stereotyp die innerbildliche Erzählung in die Gegenwart katapultieren und ein spannungsvolles Gespräch mit Danioths Malerei aufnehmen.

Bio Valentin Magaro

Ausstellungsansicht Haus für Kunst Uri - Valentin Magaro im Dialog mit Heinrich Danioth 2020; Foto: F.X. Brun
Valentin Magaro, ohne Titel 2020, Buntstift auf Papier, 59 x 42 cm
Valentin Magaro, ohne Titel 2020, Acryl und Tusche auf Papier/Collage, 59 x 42 cm
Valentin Magaro, ohne Titel 2020, Acryl und Tusche auf Papier/Collage, 59 x 42 cm
Ausstellungsansicht Haus für Kunst Uri - Valentin Magaro im Dialog mit Heinrich Danioth; Foto F.X. Brun

Livio Beyeler – Tell me

Im Dachstock zeigt Livio Beyeler die mediale Installation „Tell me“.

Im Rahmen des Tell Jahrs 2020 findet in Altdorf eine mehrteilige Arbeit von Künstler und Regisseur Livio Beyeler satt.

Der erste Teil war eine soziale Intervention im Stadtraum. Der zweite Teil, eine Videoinstallation, die spezifisch fürs Haus für Kunst Uri produziert wurde. Der dritte Teil besteht aus der Inszenierung „Achtung Tell“ fürs Theater Uri.

Livio Beyeler studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste und absolvierte einen Master in Kulturmanagement an der Hochschule Luzern für Design und Kunst. Er versteht seine Position sowohl als leitende, kuratierende und produzierende. Seine Inszenierungen, Ausstellungen oder Interventionen sind geleitet von Recherche Gespräche in Institutionen, Bevölkerungsgruppen oder Publika. Wiederkehrend findet dabei das Moment der Teilhabe und der Rezeptionsästhetik einen Schwerpunkt.

Seine Arbeiten wurden unter anderem an der Quadriennale Prag, No Nation Gallery Chicago, Les Récréatrales Burkina Faso, Run Run Shaw Hong Kong, natural habitat museum, TART Zürich, Spieglery Zürich, am Theater am Neumarkt Zürich, Freies Theater Hannover, Theater Uri und diversen Festivals, Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.
Er entwickelte Performancekonzepte für ZÜRICH TANZT, Neubad Luzern, Lust_Art Basel, Jungkunst Olten, das Stadtraumlabor Pavilleon, Waldhaus Zürich oder Arbeiten im öffentlichen Raum (z.B. Hauptbahnhof Zürich).
Er kuratierte für die Solothurner Literaturtage, das Festival neuzeit.ruine oder die TART Zürich.

Livio Beyeler, "Tell me" Intervention im Stadtraum und Videoinstallation, 2020