WERK- & FÖRDERUNGSAUSSTELLUNG 2022

JAHRESAUSSTELLUNG DER KUNST- UND KULTURSTIFTUNG URI
mit Gail Bantli, Priska Briker-Herger, Franziska Dahinden, Ursula Maria Dichtl, Lisa Elsässer, Mario Gisler (GislerGähwiler), Michel Gogniat, Johannes Guldimann, Franziska Heinzer, Fiona Hirzel, Cynthia Kaufmann und Adrian Flückiger (Umaer), Florian Maritz, Noëmi Mensah-Gamma, Lina Müller, Pascal Murer, Anita Regli, Michael Regli, Edith Sauter-Giger, Reto Scheiber, Bertha Shortiss, Vera Staub, Vreni Wyrsch

3. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023

Seit 1982 vergibt die Urner Kunst- und Kulturstiftung Uri Ausland-Ateliers, das Urner Werkjahr sowie Werk- und Förderungsbeiträge. Kulturschaffende aus dem Kanton Uri werden auch dieses Jahr für ihre Kunst-, Literatur-, Film- und Musikwerke ausgezeichnet. Mit einer öffentlichen Ausstellung und der Präsentation der Werk- und Förderungsarbeiten im Haus für Kunst Uri zeigt die Stiftung der Bevölkerung jedes Jahr das aktuelle kreative Schaffen.

Das Kuratorium der Kunst- und Kulturstiftung Uri hat folgende Preise vergeben:

Urner Werkjahr:
Lisa Elsässer

Berliner-Atelier 2024:
Lina Müller

Förderungsbeiträge:
Michael Regli
Anita Regli
Vreni Wyrsch

Die Übergabefeier findet am 3. Dezember 2022, 17.00 Uhr statt.

Sonderausstellung F.X. Brun und Franziska Furrer
Im Danioth Pavillon wird der Urner Fotograf F.X. Brun eine Werkschau gestalten. Er hat die «Carte Blanche» des Kuratoriums erhalten. Im Vorraum zeigt Franziska Furrer, die im Jahr 2021 das Zentralschweizer Atelier in Berlin nutzen konnte, einen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Schaffen.

Goldener Uristier
Der Regierungsrat verleiht Erich Herger, Bürglen, den «Goldenen Uristier». Er würdigt damit sein langjähriges Engagement zugunsten der Urner Kulturszene, insbesondere im Bereich der Volksmusik, des Kulturerbes und der Literatur. Die Verleihung findet am 7. Januar 2023 statt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Möbel Muoser für das grosszügige Sachsponsoring während der Ausstellung.

FAMILIENBANDE

10. September bis 20. November 2022

Eine Gruppenausstellung mit Caroline Minjolle (Fotografie), Karoline Schreiber (Malerei), Susanne Dubs (Familienalben), Carlos Lügstenmann (Film), Rebecca Gisler (Literatur), Max Grüter (Objekte)

Unsere Mütter und Väter prägen unser Leben, was bleibt von ihnen – von den Geschwistern, Tanten und Onkeln, den Grosseltern? Rund um das konfliktreiche Thema Familie, das die Literatur, die Psychoanalyse und Filmgeschichte prägt versuchen wir dieser Thematik mit künstlerischen Positionen aus Film, Fotografie und Malerei auf den Grund zu gehen. Dabei geben wir der Inszenierung des legendären Familienalbums Raum.

Die Ausstellung wird kuratiert von Barbara Zürcher.

Wir bedanken uns bei Landis & Gyr Stiftung für die finanzielle Unterstützung dem lit.z Literaturhaus  Zentralschweiz für die engagierte Zusammenarbeit und Muoser AG für die zur Verfügung gestellten Möbel.

arttv.ch Beitrag

UNSICHTBAR – DANIEL COMTE, PASCAL DANZ

11. Juni bis 21. August 2022

Der Creative Director und Street Photographer DANIEL COMTE (*1963) erhielt 2014 mit 51 Jahren die Diagnose Alzheimer. In den folgenden Jahren widmete er sich mehr denn je seiner Leidenschaft, der Street Photography. Seine Bilder sind Momentaufnahmen des Alltags. Momente, die von der Gesellschaft oft bewusst gar nicht wahrgenommen werden – manchmal sind sie skurril, manchmal extravagant – immer mit einem Augenzwinkern versehen. Auf den ersten Blick sind es Schnappschüsse. Bei genauerer Betrachtung wird sichtbar wie perfekt jedes einzelne Sujet komponiert ist. Und trotzdem scheint keines der Bilder inszeniert zu sein.

Die überwiegend in schwarzweiss gehaltenen Fotografien treten in einen Dialog mit den Malereien von PASCAL DANZ (1961-2015). Pascal Danz bewegt sich mit seinen Arbeiten zwischen Figuration und Abstraktion. Sie untersuchen Fragen der Malerei und betonen die Subjektivität der Wahrnehmung der Wirklichkeiten. Als roter Faden zieht sich die Behandlung des Lichts und seiner Reflexe durch sein gesamtes Œuvre. PASCAL DANZ griff dabei immer wieder auf eigene Fotografien, Medienbilder und auf Fotografien aus dem Internet zurück. Die Fotografie diente Danz als Quellenmaterial für seine Malerei.

DANIEL COMTE nutzte das Licht und Schatten, um Sichtbares in den Fokus zu rücken. Pascal Danz hingegen benutzte das Licht, um direkt Sichtbares zu verhindern. Sei es, um das offensichtliche Motiv zu verschleiern oder durch zu starke oder zu schwache Beleuchtung unmöglich zu machen, dieses zu erfassen. Bei ihm wird das Licht zum Inhalt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Stolen Moments: Heike Rindfleisch und Anatole Comte und Barbara Zürcher.

PASCAL DANZ „Memories“, Galerie Bernhard Bischoff & Partner

arttv Beitrag Unsichtbar von Carlos Lügstenmann

Franz Fedier – Die Retrospektive

12. März bis 15. Mai 2022

FRANZ FEDIER, geboren am 17. Februar 1922 in Erstfeld, gestorben 2005 in Bern war Maler und einer der bedeutendsten Vertreter abstrakter Malerei in der Schweiz.

Mit 17 Jahren begann er eine Malerlehre in Brugg. Zwei Jahre später fing er ein Studium an der Kunstgewerbeschule an, u. a. bei Max von Moos. Bei Wandbildaufträgen vom Maler Heinrich Danioth konnte er als Schüler und Gehilfe mitwirken. 1945 war er Zeichner in einem Reklameatelier in Bern. Studien führten ihn an die Académie Fernand Léger in Paris, wo er auch Alberto Giacometti kennenlernte. Im Jahr 1959 nahm FRANZ FEDIER an der documenta 2 in Kassel in der Abteilung Malerei teil. Von 1966 bis 1987 war er Leiter der Malklasse an der Kunstgewerbeschule Basel und von 1987 bis 1993 Präsident der Eidgenössischen Kunstkommission.

Seine «nonverbale Sprache mit Farben und Formen und Räumen» reicht von einem anfänglichen Informel über eine Geometrisierung der Formensprache bis hin zu Farbräumen, die er durch Streifen, Bänder und Rauten zum Vibrieren brachte.

Die Einzelausstellung im Haus für Kunst Uri würdigt den bedeutenden Urner Künstler gleichzeitig mit einem Dokumentarfilm von FELICE ZENONI und einer Publikation, die eine Auswahl seiner spannenden Texte zur Kunst beinhaltet.

Die Ausstellung wird kuratiert von JÜRG NYFFELER und BARBARA ZÜRCHER.

FEDIER – URNER FARBENVIRTUOSE – Offizieller Trailer

arttv Beitrag Franz Fedier – Die Retrospektive von Carlos Lügstenmann

arttv Beitrag Werkkatalog

WERK- UND FÖRDERUNGSAUSSTELLUNG 2021

Liebe Besucher*innen

Bitte beachten Sie die COVID-Zertifikatspflicht (2G-Regel) sowie zusätzlich die Maskenpflicht ab 12 Jahren.

JAHRESAUSSTELLUNG DER KUNST- UND KULTURSTIFTUNG URI
mit Selina Arnold-Gloor, Nathalie Bissig, Franziska Bruecker, Franziska Dahinden, Dave Gisler, Hans Gisler, Franziska Heinzer, Mary Anne Imhof, Cynthia Kaufmann & Adrian Flückiger, Hanspeter Keller, Naci Kocaslan, Florian Maritz, Tobias Oderbolz, Matteo Petruzzi, Nicolas Planzer, Esther Probst, Anna Maria Quaderer, Susanne Schär & Peter Spillmann, Nadia Scheck, Reto Scheiber, Karin Wälchli & Guido Reichlin, Martha Ziegler-Betschart

4. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022

Die Ausstellung zeigt erneut einen Querschnitt durch das aktuelle Urner Kulturschaffen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater, Film, Foto und Neue Medien. «Seit 40 Jahren ist die Kunst- und Kulturstiftung Uri ein wichtiger Pfeiler in der Urner Kulturlandschaft», sagt Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg. «Fast 200 Förderungsbeiträge, Werkjahre oder Atelieraufenthalte hat die Kunst-und Kulturstiftung in ihrer bisherigen Tätigkeit vergeben können.» Die Kunst- und Kulturstiftung sei das zentrale Element der personenbezogenen Kulturförderung im Kanton Uri.

Das Kuratorium der Kunst- und Kulturstiftung Uri hat folgende Preise vergeben:

New-York-Atelier 2023:
Franziska Brücker

Urner Werkjahr:
Nicht vergeben

Förderungsbeiträge:
Chalet 5 (Karin Wälchli und Guido Reichlin)
Nathalie Bissig
Mary Anne Imhof
Hanspeter Keller

Projektbeiträge:
Dave Gisler
Matteo Petruzzi

Laudatio Preisvergabe Urs Bugmann


Sonderausstellung von Daniel Wicky.
Im Danioth Pavillon sowie in dessen Vorraum zeigt der in Altdorf wohnhafte Daniel Wicky eine Werkschau mit dem Titel «Die Hefte + Die Zeit». Daniel Wicky hat für 2021 die «Carte Blanche» des Kuratoriums erhalten.

Stefan Fryberg erhält den «Goldenen Uristier»
Der Regierungsrat verleiht Stefan Fryberg den «Goldenen Uristier». Er würdigt damit den Historiker für seine langjährige Tätigkeit zugunsten der Urner Kultur und insbesondere für sein Engagement für den Erhalt und die Vermittlung des Urner Kulturguts. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Möbel Muoser für das grosszügige Sachsponsoring während der Ausstellung.

ALDO MOZZINI – Die Stadt im Museum Part II

11. September bis 21. November

mit OPPY DE BERNARDO, HEINRICH DANIOTH, MARKUS KUMMER, MARIE-CATHÉRINE LIENERT, ANDREA MUMHEIM, THOMAS SIEBER und JEMMA WOLF.

Aldo Mozzini, geboren 1956 in Locarno, lebt und arbeitet in Zürich und in Bellinzona. Seine Arbeit – seien es Installationen, Objekte, Zeichnungen oder auch Super8-Filme – handelt oft von urbanen Situationen und städtebaulichen Themen.

Nach erfolgreichem Part I (Sommerausstellung) hat der Künstler seine Stadt umgebaut: sie ist wie jede Stadt im Wandel. Fragmente aus Part I bleiben partiell erhalten, werden aber um genutzt oder transformiert – es manifestieren sich die für eine Stadt konstitutive Wandelbarkeit, ihre Dynamik, ihre Unabgeschlossenheit.

Eingeladene Künstler*innen treten mit ihrer Arbeit in einen Dialog mit den urbanen Situationen und bereichern die Stadt. So haben wir beispielsweise den Salon mit während Part I entstanden Porträts von Menschen aus Altdorf und Umgebung bespielt. Die Urner Künstlerin Andrea Muheim hat die während vier Tagen im HfK Uri gemalt.

Auch wird dem Spielen Raum gegeben, sei es für Bridge oder Pétanque – ein Spiel, ein Sport sogar für manche, immer eine soziale Begegnung, die im urbanen und ländlichen Raum leidenschaftlich gepflegt wird. Bei schönem Wetter veranstalten wir Pétanque-Partien im Aussen- und Innenraum.

Mozzinis Behausungen sind assoziativ und spielen stets mit der Erinnerung und der Vergänglichkeit. Wir bewegen uns durch stille Räume, die unsere eigene Erfahrung und Wahrnehmung vom Zusammenleben aktivieren und die Stadt erst belebt. Durch die fiktiv-künstlerische Stadt Aldo Mozzinis flaniert die für ihr poetisches Augenmerk auf Skurrilitäten des Alltags bekannte Schriftstellerin Julia Weber. Sie hält in sieben Audiostationen fest, was vielleicht niemand von uns wahrgenommen hätte – eine Kooperation mit dem lit.z Literaturhaus Zentralschweiz.

Dank der Unterstützung der Dätwyler Stiftung konnte ein längerer filmischer Beitrag von arttv.ch realisiert werden, der Einblick in Part I und seine Umwandlung in Part II vermittelt. Diese Dokumentation ist in der aktuellen Ausstellung zu sehen.

arttv Beitrag Aldo Mozzini von Carlos Lügstenmann

ALDO MOZZINI – Die Stadt im Museum Part I

12. Juni bis 15. August

Aldo Mozzini, geboren 1956 in Locarno, lebt und arbeitet in Zürich und in Bellinzona. Seine Arbeit – seien es Installationen, Objekte, Zeichnungen oder auch fotografische Serien – handelt oft von urbanen Situationen und städtebaulichen Themen.

Der Künstler baut eine Stadt ins Haus für Kunst Uri. Inspiriert von Italo Calvinos Buch Die unsichtbaren Städte von 1972, in dem Calvino 55 fiktive Städte beschreibt, die bestimmte geografische, historische, gesellschaftliche oder allgemein menschliche Situationen in ein poetisches Bild fassen. Seine Stadt wird wie jede Stadt im Wandel sein, es wird in ihr gebaut und umgebaut: eine prozessuale, interaktive und experimentelle Ausstellung.

Die Stadt im Museum findet in zwei Phasen statt. In Part I wird die erste Stadt gebaut, in der Zwischenphase findet eine grössere bauliche Veränderung statt und in Part II in der Herbstausstellung erleben wir dann eine andere urbane Situation. Im Umstand, dass es zwei Ausstellungen und ein Dazwischen geben wird, manifestieren sich die für eine Stadt konstitutive Wandelbarkeit, ihre Dynamik, ihre Unabgeschlossenheit.

Auch der Aussenraum wird in das Grossprojekt einbezogen, sowie andere Kunstschaffende, deren Arbeiten im Salon im ersten Stock in Wechselausstellungen präsentiert werden. Das Dachgeschoss wird zum Denkraum, gefüllt mit Modellen, Texten und Videos, die sich mit Fragen des Zusammenlebens und Zusammenwirkens befassen.

Heinrich Danioth wird mit Porträtzeichnungen im Salon präsent sein, kombiniert mit Zeichnungen von Strassenporträtistinnen und Porträtisten, die Aldo Mozzini 2003 während eines Atelierstipendiums von sich in Paris hat anfertigen lassen. Der bürgerliche Salon wird so auch zur Plattform für die verkannte oder unterschätzte Strassenkunst, die langsam aus den Städten verschwindet. Gleichzeitig bietet sich hier eine künstlerische Möglichkeit, die lokale Bevölkerung einzubinden und ihnen einen Platz im Museum respektive in der Stadt zu geben: Während Part I wird die Urner Künstlerin Andrea Muheim während vier Tagen in diesem Salon Porträts von Menschen aus Altdorf und der Umgebung anfertigen, diese werden dann in Part II ausgestellt.

Im Dachstock zeigen wir unter anderem die Videoarbeit von Marie-Cathérine Lienert. Sie nimmt uns mit auf die Strassen Manhattans – wir wandern mit ihr durch die Stadt der Städte.

In Kooperation mit dem lit.z (Literaturhaus Zentralschweiz) hat die Autorin Julia Weber den Audioguide konzipiert, der die Besucher*innen auf einen assoziativen Rundgang durch Aldo Mozzinis Stadt begleitet.

arttv Beitrag Aldo Mozzini von Carlos Lügstenmann

Poesie des Alltäglichen

6. März bis 16. Mai 2021

Gruppenausstellung mit: AIMÉE MOREAU (Malerei), MARTÍN MELE (Installation, Objekte, Malerei), ULRICH MEISTER (Malerei)

AIMÉE MOREAU, geboren 1926 in Paris lebt und arbeitet in Genf. Sie schuf in ihrem langen Leben ein überschaubares malerisches Werk, das im Stil der neuen Sachlichkeit Gegenstände ihres unmittelbaren Alltags festhält. Scheinbar Banales erfährt durch die malerische Umsetzung eine eindrückliche Würdigung. Die Künstlerin wird zum ersten Mal eine grössere Serie ihrer Arbeit in einer öffentlichen Institution zeigen.

MARTÍN MELE , geboren 1960 in Buenos Aires lebt und arbeitet in Buenos Aires und Düsseldorf. Seine Materialwahl spielt mit der haptischen Wahrnehmung, um verschiedene Möglichkeiten des Empfindens auszudrücken. Fundstücke aus dem Brockenhaus oder vom Strassenrand Mitgenommenes und Sperrmüll dienen ihm als Basis seiner Installationen und Objekte. Der materielle Überfluss erhält bei Mele eine neue Existenz – materielle Transformationen des Alltäglichen und Vertrauten.

ULRICH MEISTER, geboren 1947 in Schaffhausen lebt und arbeitet seit 1967 in Düsseldorf. Der Künstler thematisiert einen zentralen Aspekt der Kunst des 20. Jahrhunderts, die Ästhetik des Trivialen und Banalen. Bei ihm wird der Gegenstand in seiner Einzigartigkeit dargestellt und ist Ausgangspunkt einer poetischen Enzyklopädie des Alltags.

Diese Ausstellung wird kokuratiert mit dem Künstler IAN ANÜLL.

arttv.ch Beitrag vom 10. März

Im Dachstock zeigen wir die Ausstellung «Gespräche mit Mondviolen» mit Werken von JEAN-LUC JACQUET/FRANCIS HALLÉ,
ANNA COMIOTTO, FLO KAUFMANN

Die Ausstellung wird kuratiert von DR. MELANIE GRÜTTER Institut «Kulturen der Alpen», Uri

arttv.ch Beitrag vom 19. Mai

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Aimée Moreau, Eponge et gants jaunes, Öl auf Leinwand, 1980; Foto: F.X. Brun
Ausstellungsansicht, Aimée-Moreau, Poupée main et gant, Öl auf Leinwand, 1968; Foto: F.X. Brun
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Ausstellungsansicht, Ulrich Meister, Brot, 1998, Avocado, 2014, Steckbuchstaben-Bild (Reihe...), 2019, Birne, 2009/2015, Seckbuchstaben-Bild (Buchstaben...), Weinflasche, 2017, Reifen 2, 2009, Fondant-Ei, 1996, (Mischtechnik: Acryl und Acryl-Lack auf Holz, Acryl auf Leinwand, Texttafel aus Kunsstoff, Acryl auf Acryl-Lack auf Leinwand, Farbiger Stoff); Foto: F.X. Brun
Ulrich-Meister_Polaroids-o.-T._Stieglitz-2017_poesie_fxb_8917
Ausstellungsansicht, Ulrich Meister; Polaroids, o. T., 1996 bis 1999; Stieglitz, Acryl auf Leinwand, 2017; Foto: F.X. Brun
Martín-Mele_Mele_Mobil-2017_poesie_fxb_8964
Martín Mele, Mele Mobil, Gips, Unterhemd, Unterhosen, Socken,Holz, Koffer, Mele Utensilien, 2017; o.T., 2021, Ton gebrannt in Holzofen; Foto F.X. Brun
Martín-Mele_o.T.-2019_Siracuse-2019_poesie_fxb_8950
Martín Mele, o.T., 2019, Gips Jute, Holz; Siracuse, Holz, Samt, Knochen, Pins, Glas, 2019; Foto: F.X. Brun
Flo-Kaufmann_holzern-nr.-5-2012_Anna-Comiotto_Quercus-2017/2021_Eichenblatt-(quercus-rubra)-aktive-Farbe-Strom-Codepoesie_fxb_8933
Ausstellungsansicht , Gespräche mit Mondviolen, Flo Kaufmann, holzern nr. 5, 2012; Anna Comiotto, Quercus, 2017/2021, Eichenblatt (quercus rubra), aktive Farbe, Strom, Code

WERK- UND FÖRDERUNGSAUSSTELLUNG 2020

JAHRESAUSSTELLUNG DER KUNST- UND KULTURSTIFTUNG URI mit Selina Arnold, Gail Bantli, Franziska Bruecker & Jasmin Bissig, Lisa Elsässer, Fränggi Gehrig, Jonas Gisler, Mario Gisler & Fabienne Gähwiler, Franziska Heinzer, Mary Anne Imhof, Christian Indergand, Florian Maritz, Pascal Murer, Michael Regli, Mario Schelbert, Ida Stalder, Esther Tresch Hagenbuch, Sandro Zgraggen, Janine Zopp & Jenny Russi

5. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021

Zum 39. Mal vergibt die Kunst- und Kulturstiftung das Urner Werkjahr sowie Projekt- und Förderungsbeiträge.

Seit 1982 vergibt die Urner Kunst- und Kulturstiftung Uri Ausland-Ateliers, das Urner Werkjahr sowie Werk- und Förderungsbeiträge. Kulturschaffende aus dem Kanton Uri werden auch dieses Jahr für ihre Kunst-, Literatur-, Film- und Musikwerke ausgezeichnet. Mit einer öffentlichen Ausstellung und der Präsentation der Werk- und Förderungsarbeiten im Haus für Kunst Uri zeigt die Stiftung der Bevölkerung jedes Jahr das aktuelle kreative Schaffen.

Sonderausstellung im Danioth Pavillon von ANDREAS WEGMANN: Eine Klanginstallation

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Muoser AG in Zusammenarbeit mit Vitra für das grosszügige Sachsponsoring.

Auskunft für Medienanfragen: Kunst- und Kulturstiftung Uri, Präsidentin: Elisabeth Fähndrich (Tel. 041 870 84 83, Mail: e.faehndrich@bluewin.ch);
Geschäftsstelle: Ralph Aschwanden (Tel. 041 875 20 96, Mail: ralph.aschwanden@ur.ch)

Valentin Magaro im Dialog mit Heinrich Danioth

Valentin Magaro, 1972, lebt und arbeitet in Winterthur. Er setzt sich als Zeichner und Maler mit Bildtraditionen und Darstellungsmöglichkeiten der Gegenwart auseinander. Für seine Einzelausstellung im Haus für Kunst Uri lässt sich der Künstler vom Werk Heinrich Danioths inspirieren, zum Teil schafft er reagierend darauf neue Werkzyklen oder er kombiniert seine Arbeiten im Dialog mit Arbeiten des 1953 verstorben Künstlers. Magaro nähert sich dabei den Bildmotiven über Figuren, die überzeichnet oder drastisch karikaturistisch, wie auch stereotyp die innerbildliche Erzählung in die Gegenwart katapultieren und ein spannungsvolles Gespräch mit Danioths Malerei aufnehmen.

arttv.ch Beitrag von Carlos Lügstenmann

Bio Valentin Magaro

Vom 14. bis 28. November 2020 findet in der Galerie sam scherrer contemporary die Ausstellung „Welttheater“  von Valtentin Magaro statt.

Ausstellungsansicht Haus für Kunst Uri - Valentin Magaro im Dialog mit Heinrich Danioth 2020; Foto: F.X. Brun
Valentin Magaro, ohne Titel 2020, Buntstift auf Papier, 59 x 42 cm
Valentin Magaro, ohne Titel 2020, Acryl und Tusche auf Papier/Collage, 59 x 42 cm
Valentin Magaro, ohne Titel 2020, Acryl und Tusche auf Papier/Collage, 59 x 42 cm
Ausstellungsansicht Haus für Kunst Uri - Valentin Magaro im Dialog mit Heinrich Danioth; Foto F.X. Brun

Livio Beyeler – Tell me

Im Dachstock zeigt Livio Beyeler die mediale Installation „Tell me“.

Im Rahmen des Tell Jahrs 2020 findet in Altdorf eine mehrteilige Arbeit von Künstler und Regisseur Livio Beyeler satt.

Der erste Teil war eine soziale Intervention im Stadtraum. Der zweite Teil, eine Videoinstallation, die spezifisch fürs Haus für Kunst Uri produziert wurde. Der dritte Teil besteht aus der Inszenierung „Achtung Tell“ fürs Theater Uri.

Livio Beyeler studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste und absolvierte einen Master in Kulturmanagement an der Hochschule Luzern für Design und Kunst. Er versteht seine Position sowohl als leitende, kuratierende und produzierende. Seine Inszenierungen, Ausstellungen oder Interventionen sind geleitet von Recherche Gespräche in Institutionen, Bevölkerungsgruppen oder Publika. Wiederkehrend findet dabei das Moment der Teilhabe und der Rezeptionsästhetik einen Schwerpunkt.

Seine Arbeiten wurden unter anderem an der Quadriennale Prag, No Nation Gallery Chicago, Les Récréatrales Burkina Faso, Run Run Shaw Hong Kong, natural habitat museum, TART Zürich, Spieglery Zürich, am Theater am Neumarkt Zürich, Freies Theater Hannover, Theater Uri und diversen Festivals, Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.
Er entwickelte Performancekonzepte für ZÜRICH TANZT, Neubad Luzern, Lust_Art Basel, Jungkunst Olten, das Stadtraumlabor Pavilleon, Waldhaus Zürich oder Arbeiten im öffentlichen Raum (z.B. Hauptbahnhof Zürich).
Er kuratierte für die Solothurner Literaturtage, das Festival neuzeit.ruine oder die TART Zürich.

Livio Beyeler, "Tell me" Intervention im Stadtraum und Videoinstallation, 2020