Loredana Sperini

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Ohne Titel, 2007

In den Arbeiten Sperinis in den Medien Zeichnung, Malerei, Stickerei, Installation und Objekt spielen emotional besetzte Materialien – Spiegel, Glas, Textiles, Wachs – eine zentrale Rolle, die von der Künstlerin mit grosser Sensibilität eingesetzt werden. Sie thematisiert damit grundlegende Befindlichkeiten der menschlichen Existenz: Angst, Furcht, Fragilität, Zerrissenheit und Flucht. Kleinteilige skulptural-installative Arbeiten aus Wachs und weiteren Materialien, wie Spiegel und Schmetterlingsflügel, überführen das einst Zeichnerische in ein anderes, fragiles und auch ephemeres Material. Sie stehen für Wandel und Transzendenz. Gleichzeitig betonen die Objekte das Plastische, wobei mit der Ausdruckskraft tiefer Farben ein neuer Bedeutungsträger aufkommt. Traumhaft-surreal wirken ihre schwarzen Objekte, die sie aus Acrystal geschaffen hat und als Gestaltungen einer anderen Welt daherkommen.
Grenzen auszuloten, Grenzüberscheitungen zu wagen gehört zu Loredana Sperinis künstlerischer Arbeit: «Ich brauche Zeit, um etwas auszutüfteln, um zu pröbeln.» Ihre Werke wachsen langsam, sie nimmt sich Zeit, auch die Zeit zu scheitern, um daraus neue Wege zu erkunden.

* 1970 in Wattwil
lebt und arbeitet in Zürich

www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx
www.hausfuerkunsturi.ch/allgemeines/aus-der-tiefe-rufe-ich-zu-dir-d1/