Der Danioth Pavillon

Der Danioth Pavillon ist während der Wechselausstellungen im HAUS FÜR KUNST URI geöffnet.
Es gelten dieselben Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Geschichtlicher Rückblick

Die Industriellenfamilie Dätwyler-Gamma, Altdorf, hat im Rahmen ihres kulturellen und sozialen Engagements auch persönliche Beziehungen mit dem Urner Künstler Heinrich Danioth, Maler, Schriftsteller und Satiriker gepflegt. Im Laufe der Jahre wurde eine bedeutende Heinrich Danioth Kunstsammlung aufgebaut.

Nach dem Tod von Peter Dätwyler hat sich Dr. Max Dätwyler weiter intensiv mit dem Künstler Heinrich Danioth, den er persönlich gekannt hat, auseinandergesetzt. In Gesprächen mit den beiden Töchtern von Heinrich Danioth, Madeleine und Cilly Danioth, hat Max Dätwyler seine Beziehung zum Urner Künstler vertieft. In den letzten Jahren hat er weitere bedeutende Werke von Heinrich Danioth erworben und die gesamte Kunstsammlung der Dätwyler Stiftung geschenkt. Diese verwaltet und pflegt die Danioth Sammlung im Rahmen ihrer Kunstförderung.

Im Jahr 2009 wurde der Danioth Pavillon, der nach Ideen und Vorstellungen von Max Dätwyler gebaut wurde, eingeweiht und der Stiftung geschenkt.

Das umfassende Werk von Heinrich Danioth soll der Öffentlichkeit im Danioth Pavillon zugänglich gemacht werden. Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat wird das Kuratorium des Kunstvereins das vielseitige Schaffen in interessanten Ausstellungen und Anlässen präsentieren.

Heinrich Danioth, Porträts, und Pipilotti Rist, Videoinstallation, in der Ausstellung «Viel Lärm um Alles»Heinrich Danioth, Porträts, und Pipilotti Rist, Videoinstallation, in der Ausstellung «Viel Lärm um Alles»Heinrich Danioth, «Margritli», 1948, Öl auf Hartfaserplatte, 65 x 53 cm; Dätwyler StiftungHeinrich Danioth, «Selbstporträt beim Kämmen», 1917, Öl auf Leinwand, 46 x 33 cm; Dätwyler StiftungHeinrich Danioth, «Frau auf dem Totenbett», 1931, Tusche und Pastellkreide auf Papier, 63 x 64 cm; Dätwyler StiftungHeinrich Danioth, «Porträt Elisabeth Hurni-Morath», 1923, Öl auf Leinwand, 60 x 56,5 cm; Staatsarchiv Uri / Kant. Kunstsammlung Uri