Marwa Arsanios – The Land Shall Not Be Owned
13.9. – 22.11.2026
Vernissage: 12.9.2026, ab 17 Uhr
Die Künstlerin und Filmemacherin Marwa Arsanios (*1979, lebt und arbeitet zwischen Beirut und Berlin) interessiert sich für die politischen und strukturellen Mechanismen, die unser Zusammenleben und unsere Beziehung zur Welt prägen. Kern der Ausstellung bildet das filmische Langzeitprojekt Who is Afraid Of Ideology? an dem die Künstlerin seit 2017 arbeitet. Sie beschäftigt sich darin mit Fragen nach Zugang zu Land, mit der Politik der Landverteilung, mit Ausbeutung und mit lokalen Kämpfen um Land in verschiedenen Regionen der Welt (Kurdistan, Irak, Nordostsyrien, Kolumbien und Libanon). Dabei zeigt Marwa Arsanios verschiedene Formen der Selbstorganisation – beispielsweise im Dorf Jinwar in der kurdischen Region Rojava, das nur von Frauen und Kindern bewohnt wird – und fächert auf, wie diese den patriarchalen Strukturen alternative Formen der Landbewirtschaftung und des Zusammenlebens entgegenhalten.
The Land Shall Not Be Owned ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin in der Schweiz. Sie ist eine Kooperation mit der Fondazione Sandretto Re Rebaudengo in Turin (IT) und dem Artium Museoa in Vitoria-Gasteiz (Baskenland). Sie ist ko-kuratiert von Agustín Pérez Rubio und Gioia Dal Molin.
KUNST- UND KULTURSTIFTUNG URI
Urner Werk- und Förderungsausstellung
13.12.2026 – 10.1.2027
Übergabefeier: Samstag, 12.12.2026, ab 17 Uhr
Die Kunst- und Kulturstiftung Uri vergibt seit 1982 Auslandateliers, das Urner Werkjahr sowie Förderungsbeiträge. Urner Kulturschaffende werden durch die Stiftung für ihre Kunst-, Literatur-, Film- und Musikwerke ausgezeichnet. An der Übergabefeier der Werk- und Förderungsausstellung kommen die Besucherinnen und Besucher in direkten Kontakt mit den Preisträgerinnen und Preisträgern. Mit einer öffentlichen Ausstellung und der Präsentation der Werk- und Förderungsarbeiten im Haus für Kunst Uri sowie der Sonderausstellung «Ein Dasein im Modell» von Chalet5 zeigt die Stiftung einen Ausschnitt aus dem aktuellen kreativen Schaffen in Uri.
