Sommerausstellung 2012

Der Danioth Pavillon ist in die Ausstellung
KUNST FÜRS BÜRO?
Einblicke in die Kunstsammlung des Kantons Uri
integriert.

Überraschende Arbeiten von Heinrich Danioth aus Kantonsbesitz sind in diversen Räumen zu sehen.

Unter anderem Entwürfe für Urner Trachten-Blusen, ausgeführte Trachten und Stickereien auf Baumwolle.

«Um 1930 lernten Emil (Betreiber des Steinbruchs in Seedorf-Bolzbach) und Greta Knüsli-Suter Heinrich Danioth kennen und seine Malerei schätzen. Da es Heinrich Danioth finanziell offenbar nicht gut ging, soll Mutter Greta Knüsli zusammen mit Heinrich Danioth nach Wegen für neue Einnahmequelle gesucht haben. Sie entwickelten in der zweiten Hälfte der Dreissigerjahre gemeinsam den Plan, Urnerblusen mit neuen Formelementen zu fabrizieren. Sie wollten damit auch den Weg zu einem neuen Kunstverständnis öffnen. Weit über Entwürfe auf Papier und in Textil hinaus gelang das Unternehmen jedoch nicht. Die moderne Formensprache soll beim Zürcher Heimatwerk (und damit bei der 1926 gegründeten Schweizerischen Trachtenvereinigung) auf entschiedenen Widerstand gestossen sein, und der vermeintliche Absatz an Touristen blieb auch aus, nicht zuletzt der politischen Entwicklung, aber auch des hohen Preises wegen.»
Auszug aus «Heinrich Danioth und die Urner Trachtenstickerei » von Dr. Rolf Aebersold, Urner Wochenblatt, 19. 6. 1999 

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