Performance in Progress

Victorine Müller, Performance «Narwal» im haus für Kunst Uri, 20.10.2006, Foto: Michael Lio; courtesy V. Müller

Mit Victorine Müller, Markus Gössi, Regula Michell / Meret Wandeler, Dokumentarfilm von Marc Schwarz

Zwischen flüchtigem Live-Ereignis und dauerhafter Installation

«Was bleibt von einer flüchtigen Performance?» fragt diese thematische Gruppenausstellung, die neue Projekte von Schweizer Kunstschaffenden zeigt, welche sich im Spannungsfeld von Live-Ereignis und dauerhafter Installation bewegen. Einige davon, u.a. «Narwal» von Victorine Müller (geb. 1961, Grenchen, lebt in Zürich) und eine Arbeit des Performancekünstlers Markus Gössi (geb. 1966, Frauenfeld, lebt in Basel), werden eigens für die Altdorfer Ausstellungsräume konzipiert. Zu Gast sein werden auch Meret Wandeler (geb. 1967, lebt in Zürich) und Regula Michell (geb. 1960, lebt in Zürich) mit ihrem «Häkelobjekt», einem auf zehn Jahre angelegten kollaborativen Häkelprojekt.

Erstmals wagt das HAUS FÜR KUNST URI das Experiment, eine am Anfang noch unvollständige Ausstellung zu eröffnen − eine «Exhibition in Progress» also −, die sich nach und nach vervollständigt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Videofilm mit zahreichen Künstler-Interviews, realisiert von Marc Schwarz (geb. 1967, lebt in Zürich) anlässlich des «Live Art»-Festivals 2004. An diesem Performance-Grossereignis im Zürcher Schulhaus «Im Birch» hatten über zwanzig Kunstschaffende das neu eröffnete Schulhaus 24 Stunden mit Performances und Aktionen bespielt. Der rund einstündige Film des Zürcher Filmemachers Marc Schwarz wird in Altdorf uraufgeführt.

Parallel:
«Digitaler Dachstock #2: Luncheon on the grass», mit Codeflow
Kuratorin: Martina Weber (St. Gallen), 17. August bis 19. November 2006
«Digitaler Dachstock #3»
Kuratorin: Elke Kania (Köln), ab 23. Nov. 2006
mit Unterstützung von Sitemapping/Bundesamt für Kultur (BAK), Bern

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