ALDO MOZZINI – Die Stadt im Museum Part II

Liebe Besucherinnen und Besucher
Ihre Sicherheit und diejenige unserer Mitarbeitenden liegen uns am Herzen. Um Ihnen einen sicheren Aufenthalt im Haus für Kunst Uri zu gewährleisten, aktualisieren wir unsere Massnahmen den behördlichen Vorgaben des Bundes und des Kantons Uri entsprechend laufend. Seit 13. September 2021 besteht für Museen und Kulturhäuser eine Zertifikatspflicht. Die Maskenpflicht entfällt, aber wird weiterhin empfohlen. Damit Sie Ihren Besuch gut planen und unsere Angebote vor Ort geniessen können, finden Sie hier einen Überblick über die geltenden Massnahmen:

Für Ihren Museumsbesuch gilt eine Zertifikatspflicht, d.h. Sie benötigen ab 16 Jahren ein gültiges Schweizer oder EU/EFTA-Covid-Zertifikat (geimpft, genesen, getestet) sowie einen amtlichen Personalausweis. Das gilt auch für Ihre Teilnahme an Führungen, Workshops, Veranstaltungen, usw.

Für das Zertifikat gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Sie sind vollständig geimpft.
  • Ihre Corona-Erkrankung liegt weniger als 180 Tage zurück.
  • Sie verfügen über einen negativen Antigen-Schnelltest, der weniger als 48 Stunden alt ist.
  • Sie verfügen über einen negativen PCR-Test, der weniger als 72 Stunden alt ist.

Vielen Dank für Ihr Verständnis, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Aldo Mozzini, Die Stadt im Museum Part II; Einladungskarte, Herbst 2021

11. September bis 21. November

mit OPPY DE BERNARDO, HEINRICH DANIOTH, MARKUS KUMMER, MARIE-CATHÉRINE LIENERT, ANDREA MUMHEIM, THOMAS SIEBER und JEMMA WOLF.

Aldo Mozzini, geboren 1956 in Locarno, lebt und arbeitet in Zürich und in Bellinzona. Seine Arbeit – seien es Installationen, Objekte, Zeichnungen oder auch Super8-Filme – handelt oft von urbanen Situationen und städtebaulichen Themen.

Nach erfolgreichem Part I (Sommerausstellung) hat der Künstler seine Stadt umgebaut: sie ist wie jede Stadt im Wandel. Fragmente aus Part I bleiben partiell erhalten, werden aber um genutzt oder transformiert – es manifestieren sich die für eine Stadt konstitutive Wandelbarkeit, ihre Dynamik, ihre Unabgeschlossenheit.

Eingeladene Künstler*innen treten mit ihrer Arbeit in einen Dialog mit den urbanen Situationen und bereichern die Stadt. So haben wir beispielsweise den Salon mit während Part I entstanden Porträts von Menschen aus Altdorf und Umgebung bespielt. Die Urner Künstlerin Andrea Muheim hat die während vier Tagen im HfK Uri gemalt.

Auch wird dem Spielen Raum gegeben, sei es für Bridge oder Pétanque – ein Spiel, ein Sport sogar für manche, immer eine soziale Begegnung, die im urbanen und ländlichen Raum leidenschaftlich gepflegt wird. Bei schönem Wetter veranstalten wir Pétanque-Partien im Aussen- und Innenraum.

Mozzinis Behausungen sind assoziativ und spielen stets mit der Erinnerung und der Vergänglichkeit. Wir bewegen uns durch stille Räume, die unsere eigene Erfahrung und Wahrnehmung vom Zusammenleben aktivieren und die Stadt erst belebt. Durch die fiktiv-künstlerische Stadt Aldo Mozzinis flaniert die für ihr poetisches Augenmerk auf Skurrilitäten des Alltags bekannte Schriftstellerin Julia Weber. Sie hält in sieben Audiostationen fest, was vielleicht niemand von uns wahrgenommen hätte – eine Kooperation mit dem lit.z Literaturhaus Zentralschweiz.

Dank der Unterstützung der Dätwyler Stiftung konnte ein längerer filmischer Beitrag von arttv.ch realisiert werden, der Einblick in Part I und seine Umwandlung in Part II vermittelt. Diese Dokumentation ist in der aktuellen Ausstellung zu sehen.

arttv Beitrag Aldo Mozzini von Carlos Lügstenmann