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Vorschau 2016

HAUS FÜR KUNST URI

 

 

SOMMERAUSSTELLUNG

 

dall`altra parte

mit zeitgenössischer Kunst auf den San Gottardo

18. Juni bis 28. August 2016

 

Im Juni 2016 wird der Gotthard-Basistunnel (Eisenbahn-Alpentransversale NEAT)eröffnet. Nach seiner Fertigstellung wird er mit 57 Kilometern der längste Eisenbahntunnel der Welt sein und Erstfeld mit Bodio verbinden und dem Süden den Norden, dem Norden den Süden nochmals ein Stück näher bringen. ‚dall`altra parte’ zeigt für Kunstinteressierte über den Sommer 2016 eine Ausstellung mit drei Stationen: Altdorf, Göschenen und die Passhöhe, mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Schweiz.

Die Ausstellung führt zum Sasso San Gottardo, entlang des alten Gotthardwegs und ist für Reisende auf dem Hin- oder Rückweg aus den Ferien besonders attraktiv.

Zur Ausstellung erscheint eine Wegleitung.


Stationen:

Altdorf: Haus für Kunst Uri: Start der Ausstellung von Norden her

Göschenen: Grosse Strohbaracke beim Kunstdepot von Christoph Hürlimann

Passhöhe: Fondazione Sasso San Gottardo

Auf der der Passhöhe im Aussenraum, in den Tunnelgängen sowie in den Kavernen des ehemaligen Réduits werden künstlerische Positionen gezeigt

 

Heinrich Danioth wird thematisch integriert.

 

 

 

HERBSTAUSSTELLUNG

 

Die Linie im Raum - wenn Untergründiges zur Oberfläche mutiert (Arbeitstitel)

Mit Sandra Boeschenstein (CH), Eva Grün (A) und Zilla Leutenegger (CH)

17. September bis 27. November 2016

 

Die Zeichnung wird immer komplexer und ist über die klassischen Materialien und Techniken hinausgewachsen. Ebenfalls in neuer Weise lotet die Zeichnung bei allen drei Positionen den Raum zwischen sichtbarer und imaginärer Welt aus.

 

Sandra Boeschenstein

Alltägliche Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt der Zeichnungen von Sandra Boeschenstein. Die Künstlerin lässt sich davon zu überraschenden Gedanken und Bildern anregen. Bekannt geworden ist sie mit kleinformatigen präzisen Darstellungen vertrauter Dinge, die in der Kombination mit kurzen Kommentaren ihre Selbstverständlichkeit einbüssen und somit Gegenstand philosophischer Betrachtungen werden. Sie lotet darin den Raum zwischen sichtbarer und imaginärer Welt aus.

 

Eva Grün

Eva Grüns Bilder weisen skizzenhafte, figurative und malerische Elemente auf. Die Künstlerin zitiert die Bild- und Warenwelt in der flüchtigen Geste der Collage. Sie verwendet für ihre Tuschezeichnungen Materialien wie Flugtickets, Architekturpläne oder Zeitungspapier. Dinge, die immer schon eine Geschichte mit sich bringen. Die Malweise, u.a. das Experimentieren mit Techniken räumt dem Zufall eine gewollte Rolle ein. Das Spiel mit dem Banalen ist zugleich künstlerische Spielwiese und Programm.

 

Zilla Leutenegger

Für Zilla Leutenegger ist die Zeichnung das grundlegende Medium. Digital überarbeitete Videoaufnahmen werden auf Wandzeichnungen und/oder Objekte projiziert – im Zusammenspiel ergeben sich poetisch gestimmte, dreidimensionale Installationen.

 

Heinrich Danioth wird mit Zeichnungen und Skizzen in die Ausstellung integriert.

 

Begleitprogramm zu allen Ausstellungen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.