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«Evil Eye», 2005, Videostill
«Evil Eye», 2005, Videostill

Anneè Olofsson

 

Anneè Olofsson realisiert kurze Videos oder fotografische Szenen, in denen sie spielerisch und enthüllend menschliche Identitäten und Beziehungen erforscht.

 

Ihre Videoarbeit Evil Eye könnte man als eine epische Verurteilung von Gewalt gegen Frauen bezeichnen. Mit leiser Stimme rezitiert die Künstlerin unzählige Gewaltakte gegen Frauen aus der schwedischen Tagespresse. Ihr ausdrucksloses Gesicht, die frontale Kameraeinstellung sowie die monotone Berichterstattung in der ersten Person entschärfen allerdings die Performance, trotz des dramatischen Inhaltes.  

 

 

Anneè Olofsson ist 1965 in Hässleholm, Schweden, geboren. Sie lebt und arbeitet in Stockholm. Einzel- und Gruppenausstellungen: 2012, Bass Museum of Art, Miami, USA. 2011, Kulturhuset, Stockholm, Schweden. 2009, Changing Role, Rom. 2008, Uppsala Konstmuseum, Uppsala, Schweden. 2007, Aratoi – Wairarapa Museum of Art, Masterton, Neuseeland. 2006, You Won’t Feel a Thing, Kunsthaus Dresden, Dresden.

 

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