Home: Haus für Kunst Uri - Danioth Pavillon
«Sennen-Chilbi», 1925, Holzschnitt auf Papier, 39 x 34 cm; Dätwyler Stiftung
«Margritli», 1948, Öl auf Hartfaserplatte, 65 x 53 cm; Dätwyler Stiftung
«Fliegender Engel mit Schwert und Waagschale», 1951, Aquarell und Gouache auf Papier, 61 x 82 cm; Dätwyler Stiftung
«Föhnwacht», 1944, Keim-Mineralfarben, 200 x 506 cm, Wandbild im SBB-Wartsaal in Flüelen
«Der Brunnen zu Brunnen», 1936, Keim-Mineralfarben, 720 x 760 cm, Wandbild am Budesbrief-Archiv in Schwyz
«Sonne am Firn», Technik und Masse unbekannt, Wandbild am Landwirtschaftspavillon der Schweizerischen Landesausstellung 1939 in Zürich, zerstört
«Teufel und Ziegenbock», 1950, Öl auf Felswand, Felswandbild in der Schöllenen

Sammlung

 

Die Industriellenfamilie Dätwyler-Gamma, Altdorf, hat im Rahmen ihres kulturellen und sozialen Engagements persönliche Beziehungen mit dem Urner Künstler Heinrich Danioth gepflegt. Im Laufe der Jahre wurde eine bedeutende Heinrich-Danioth-Kunstsammlung aufgebaut. Die beiden Söhne Peter und Max Dätwyler haben in der Stiftungsurkunde festgelegt, dass die Stiftung im Rahmen ihrer Kunstförderung die bisherige Pflege des Werks von Heinrich Danioth fortsetzt.

 

Nach dem Tod von Peter Dätwyler (1993) hat sich Dr. Max Dätwyler weiter intensiv mit dem Künstler Heinrich Danioth, den er persönlich gekannt hat, auseinandergesetzt. In Gesprächen mit den beiden Töchtern von Heinrich Danioth, Madeleine und Cilly Danioth, hat Max Dätwyler seine Beziehung zum Urner Künstler vertieft. In den letzten Jahren hat er weitere bedeutende Werke von Heinrich Danioth erworben und der Dätwyler Stiftung geschenkt.

 

Während der Wechselausstellungen im Haus für Kunst Uri wird immer wieder Einblick in diese Sammlung gewährt, hauptsächlich im Danioth Pavillon. Die Werke stehen oft in einem Dialog mit der zeitgenössischen Kunst, die in den Wechselausstellungen präsentiert wird.

 

Die Sammlung der Dätwyler Stiftung ist im Archiv des Danioth Pavillons eingelagert und im Haus für Musik sowie in der Dätwyler Holding AG ausgestellt. Weitere Werke von Heinrich Danioth befinden sich  im Staatsarchiv und in Privatbesitz.

 

 

 

Werke im öffentlichen Raum

 

Wandbilder in Altdorf: am Tellspielhaus und an der Fassade Lehnplatz (1927)

 

Wandbilder im rechten und linken Treppenaufgang des Tellspielhauses in Altdorf (1927)

 

Wandbild am Haus Schön, Lehnplatz, Altdorf (1927)

 

Kreuzwegstationen 1–14, Glasgemälde in der Kirche Schöftland (1932)

 

Sonnenuhr, Fresko (1932)

 

Der Brunnen zu Brunnen, Wandbild am Bundesbriefarchiv in Schwyz (1936)

 

Wandbild am Schweizer Pavillon der Weltausstellung in Paris (1937), heutiger Standort unbekannt

 

Sonne am Firn, Wandbild am Landwirtschafts-Pavillon der Schweizerischen Landesausstellung 1939, Zürich, zerstört

 

Wandbild an der Fassade der Firma Dätwyler AG in Altdorf (1940)

 

Zwei Wandbilder am Volg-Gebäude in Winterthur (1943)

 

Wandbild Föhnwacht im Wartesaal des SBB-Bahnhofes Flüelen (1944)

 

Wandbild am Haus Karl Maurer im Belmite, Altdorf (1947)

 

Sgraffito am Hotel «Weisses Rössli» in Schwyz (1947)

 

Wandbild am Gebäude der Eidgenössischen Alkoholverwaltung in Bern (1947)

 

Wandbild im Hotel Rigi-Kaltbad (1950), heutiger Standort unbekannt

 

Fenster in der Bergkapelle auf Rigi-Kaltbad (1950)

 

Wandbild im Hagen-Schulhaus in Altdorf (1950)

 

Teufel und Ziegenbock, Felswandbild über der Teufelsbrücke bei Andermatt (1950)

 

Bemalte Deckenbalken im Hotel Rigi-Kaltbad (1950), heute eingelagert im Hotel Bergsonne Rigi

 

Auferstehungs-Engel, Fresko, Friedhof Altdorf (1951)

 

Glasmalerei in der Pfarrkirche Eschenz (1952), nur teils von Heinrich Danioth

 

Wandmalerei auf einem Torbogen im Rathaus von Altdorf (undatiert, U.69)