Home: Haus für Kunst Uri

Vorschau

HAUS FÜR KUNST URI

Jahresprogramm 2012: HfK Uri und Danioth Pavillon

 

 

Im 2012 findet das Jubiläum «500 Jahre Tellspiele Altdorf» statt, sie werden zum zweiten Mal unter der Regie von Volker Hesse aufgeführt. Der Kampf um die Freiheit des Individuums im Alltag, in ungefestigten demokratischen Strukturen wird zum Kernthema der Inszenierung.

Als Kuratorin möchte ich thematisch diese Synergie nützen und die Ausstellungen im 2012 zum Thema Freiheit in den unterschiedlichsten Facetten visualisieren.

 

 

 

Sommerausstellung:

16. Juni (Vernissage) bis 19. August 2012

 

KUNST FÜRS BÜRO?

Einblicke in die Kantonale Kunstsammlung Uri

 

Insbesondere nach dem 2. Weltkrieg begann der Regierungsrat ab und zu und dann immer häufiger Kunstwerke von Urner Künstlerinnen und Künstlern – Werkankäufe verstorbener Künstler aus Privatbesitz oder Ankäufe aus dem aktuellen Schaffen an Ausstellungen – zu erwerben. Daraus entstand eine heute bereits umfangreiche Sammlung von Werken bildender Kunst. Auch Einzelobjekte verschiedenster Art gehen im Zusammenhang mit Ereignissen, Jubiläen und Staatsbesuchen ein.
Auch wenn die Sammlung als Ganzes sehr heterogen zusammengesetzt ist, haben doch alle Einzelstücke – mit ganz wenigen Ausnahmen (Geschenke) – einen funktionalen oder inneren Bezug zum Kanton Uri und damit zur Urner Kulturgeschichte.
Die Sammlung wird nach Möglichkeit laufend ergänzt. Insbesondere ist das Staatsarchiv bestrebt, abgewandertes Kulturgut zurück zu holen oder dessen Abwanderung zu verhindern.

Mit dieser Ausstellung wird in unserer ganzen Institution das Engagement des Kantons und insbesondere des Staatsarchivs Uri gewürdigt. Es wird eine Auswahl der langsam über die Jahre gewachsenen, umfangreichen Sammlung gezeigt und Einblick gegeben in die Vielfalt einer kantonalen Sammeltätigkeit.

 

Der Danioth Pavillon wird in die Sammlungsausstellung integriert.

 

 

Herbstausstellung:

8. September (Vernissage) bis 18. November 2012

 

BANG! BANG! TATORT KUNST

 

Eine Gruppenausstellung in Zusammenarbeit mit Andréa Holzherr, Kunsthistorikerin, exhibition manager Magnum Photos und Kuratorin, Paris.

 

Schlitzohren, Gangster, Intrigen, leichte Beute, Kadaver, Mordwaffen … Bang! Bang! Im Lauf der Geschichte hat das Verbrechen in der Gesellschaft immer sowohl Angst als auch Faszination ausgelöst: von Kain und Abel über Shakespeare zu den letzten Schlagzeilen, Verbrechen haben uns immer schon interessiert. Verbrechen und Gewalt sind ein omnipräsentes Thema in der Populärkultur. Ihre Popularität in Literatur, Film, Zeitungen und TV-Programmen zeigt deutlich: Crime sells! 

Seltener als im Film und in der Literatur und nicht immer in erzählerischer Form, inspiriert das Verbrechen die bildende Kunst. Angeregt vom Geheimnis, vom Einfallsreichtum der Täter, die das Verbrechen und kriminelle Aktivitäten umgeben, befassen sich seit langem namhafte Künstlerinnen und Künstler mit diesem Thema. Die Ausstellung präsentiert Werke internationaler Kunstschaffender, deren Arbeiten mit dokumentarischen oder fiktiven Ansätzen auf Verbrechen oder Tatorte verweisen.

Die Ausstellungsbesucherinnen und Betrachter, verwickelt in den Prozess der Spekulation und Interpretation, werden zugleich Zeuge und Ermittlerin.

 

Im Danioth Pavillon zeigen wir Heinrich Danioths Darstellungen von Waffen in überraschendem Kontext.

 

 

Dezember 2012:

Kuratoriumsausstellung für Urner Künstlerinnen und Künstler