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Caroline Bachmann & Stefan BanzDie Tischfussballfigur hängt an einer Stange befestigt auf Kopfhöhe des Betrachters. Er stellt sich so unwillkürlich in ein Verhältnis zur Figur. Er kann mit ihr nicht agieren, denn die Voraussetzungen für ein gerechtes Spiel sind nicht gegeben. Die Figur ist verloren in der weiten Welt der grossen Ansprüche. Dadurch, dass Bachmann/Banz dieses winzige Objekt der Freizeitkultur im unendlich grossen Kunstraum hängen lassen, führen sie uns zu einer unerwarteten Wirklichkeit. Jedoch weit weg vom so genannten Boden der Wirklichkeit, aber zu den immer wiederkehrenden Fragen der Kunst.
Caroline Bachmann und Stefan Banz arbeiten seit Juni 2004 unter dem Namen “Bachmann/Banz” zusammen und erhielten 2007 gemeinsam den Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern. Nähere Informationen unter http://www.bxb.ch http://www.bxb.ch Stefan Banz ist in Sursee geboren und in Menznau, Schweiz, aufgewachsen. Von 1982 bis 1991 studierte er Kunstwissenschaft, Deutsche Literatur und Literaturkritik an der Universität Zürich. Er war 1989 Mitbegründer der Kunsthalle Luzern und bis 1993 deren künstlerischer Leiter. Seit 1993 freischaffender Künstler. 2000 erhielt er den Manor Kunstpreis und den Anerkennungspreis der Stadt Luzern. 2005 kuratierte er unter dem Titel „Shadows Collide With People“ den Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig. Stefan Banz war von 2001 bis 2007 auch Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. Er lebt in Cully (VD).
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