 Willy Spiller, Quaibrücke Zürich, 1968
 Willy Spiller, Erika Burkart
 Willy Spiller, Mai Thu Perret
 Willy Spiller, Jean Tinguely
 Willy Spiller, Tansania, 2007
 Willy Spiller, Mondlicht: Eiger, Mönch und Jungfrau, vom Niesen aus, 02.11.2006, 17:25h, 116 x 160 cm
 Willy Spiller, «Remake Huckepack», David Weiss und Urs Lüthi, 2002, Fotografie, 27.4 x 39.6 cm
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Willy Spiller – Stromschnellen der Freiheit
10. März bis 20. Mai 2012
DANIOTH PAVILLON: HEINRICH DANIOTH Schnitzelbankhelgen
Vernissage: Samstag 10. März, 17 Uhr
Willy Spiller (*1947, Zürich) schliesst Mitte Sechzigerjahre mit Diplom die Fotofachklasse an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (ZHDK) ab. Anschliessend folgen Studienaufenthalte in Mailand und New York.
Als Bildjournalist und freischaffender Fotograf arbeitet er seit 45 Jahren im Auftrag von weltweit führenden Zeitungen, Magazinen, Agenturen und für internationale Unternehmen. Spiller arbeitet als Mitglied für die international führende Bildagentur Getty Images, New York.
In eigenständiger, künstlerischer Handschrift und mit präzisem Blick eines Journalisten dokumentiert er schweizerische und internationale Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gleichermassen die Schweiz – zwischen Dokumentation und Impression.
Bildjournalismus, Kunstfotografie und Unternehmensphotographie umfassen sein vielfältiges Wirken. Während vieler Jahre reist Spiller über sämtliche fünf Kontinente, rastlos, unterwegs mit Freunden aus Literatur und Kunst.
Der Schriftsteller Paul Nizon schreibt über Willy Spiller:
«Ich habe mich oft gefragt, was Willy Spillers Fotografie so unverblümt und lebensfrisch, so packend erscheinen lässt, noch aus langjährigem Abstand. Ich glaube, es ist ein Gemisch aus schamloser Neugier und schurkischer Komplizität, aber auch brüderlicher Kompassion. Spiller ist der Inbegriff des Kopfjägers, will sagen, er ist der menschlichen Komödie oder besser Tragikomödie auf der Spur, immer von der Frage geleitet, wie sie es bloss schaffen, sich durchzumogeln und durchzubeissen durch den Jahrmarkt des Lebens (das Jammertal), die Kleinen und Grossen, die Blender und Dulder, die Opfer, die Stars mit den falschen Zähnen, die LEUTE.»
Die Ausstellung im HfK Uri ist die erste umfassende Einzelpräsentation Willy Spillers Arbeiten in einer öffentlichen Institution und soll von einer magazinartigen Begleitpublikation ergänzt werden.
www.willyspiller.com
Im Danioth Pavillon zeigen wir grossformatige, satirisch freche Schnitzelbankhelgen, kombiniert mit ungewöhnlichen Arbeiten aus Heinrich Danioths Oeuvre.
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