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Willy Spiller, Mondlicht: Eiger, Mönch und Jungfrau, vom Niesen aus, 02.11.2006, 17:25h, 116 x 160 cm

Beat Brechbühl, Andermatt, Jeep

Marie-Theres Amici, "Nebel", 2005, Oel auf Bw., 140 x 120 cm

Nora Dreissigacker,"Seilschaft", 2005, 22 x 37 cm, Eitempera auf Backfolie

Urs Breitenstein, "Mehlschuh", 2000; Schuhe des Künstlers, Mehl; 32.5 x 58 x 11.5 cm

Cäcilia Falk, "Drei Türme", aus der Serie Transportable Mountains, 2000; Styropor, Holz; Kiste: 62 x 75,5 x 52,5 cm, Berg: 60 x 68 x 48 cm; Foto: Robert Fessler, Lauterach

Berge versetzen ...

6. März bis 16. Mai 2010

Vernissage, 6. März, 17 Uhr

 

Die Alpenbegeisterung der Gegenwart hat vielfältige Ursachen. Wie eh und je sind diese Gipfel ein Ort unterschiedlichster Projektionen und Sehnsüchte; sie haben Heilsfunktion in einer desorientierten Gesellschaft. Das trifft für den gewöhnlichen Touristen genauso zu wie für den eigentlichen Alpinisten, für den Menschen, der ins Innere des Gebirges steigt, genauso wie für den Betrachter von aussen, der das Bild der Alpen aus der Ferne geniesst. Die Faszination, die von den Bergen ausgeht, beruht ganz wesentlich auf dem Ausblick, der sich von ihrer Höhe herab eröffnet. Lange Zeit freilich war das Image der Berge eher ein negatives: Sie bildeten schier unüberwindliche und höchst gefährliche, aber deswegen den Mut, die Kraft und die Abenteuerlust des Menschen herausfordernde Hindernisse. Erst in der Neuzeit wurden sie als Gegenstand der Kunst entdeckt und gestaltet. Francesco Petrarca (1304–1374) gilt als der erste Denker, der allein um des Naturerlebnisses willen einen hohen Berg, den Mont Ventoux, bestieg und in der Tat überwältigt war von dem, was er von dort oben erblickte ­– die Welt lag ihm zu Füssen!

 

Wie aktuell das Thema ist, wird uns heute mehr und mehr bewusst angesichts folgenschwerer Veränderungen wie etwa des klimabedingten Rückzuges der Gletscher oder immer wieder – und immer häufiger – vorkommender Naturkatastrophen.

 

Was motiviert zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, sich mit dem Motiv „Berg“ auseinanderzusetzen?

 

Die Gruppenausstellung möchte mit ganz unterschiedlichen Medien (Malerei, Installation, Fotografie und Film) aktuelle Auseinandersetzungen mit dem Thema zeigen.

 

Im Danioth Pavillon sind thematisch entsprechende Werke aus der Sammlung der Dätwyler Stiftung und einige Leihgaben aus dem Staatsarchiv Uri sowie aus Privatbesitz zu sehen.

 

KünstlerInnen

Marie-Theres Amici

Beat Brechbühl

Urs Breitenstein

Nora Dreissigacker

Cäcilia Falk

Elmar Haardt

Uwe Karlsen

Albert Merz

Franca Pedrazzetti

Willy Spiller

Romeo Vendrame

Alex Zwalen

und Abschlussfilme des Studienbereichs Video,  Hochschule Luzern, Design & Kunst

Thaïs Odermatt

Severin Kuhn

Marco Theus

 

Filmabend (siehe Begleitprogramm)

»Wir da oben in den Bergen. Eine Älpler-Familie im Schächental«

Ein Film von Rita Ziegler

Rita Ziegler

 

Schweizer Fernsehen: "10 vor 10"

Filmbeitrag

 

art-tv: Das Kulturfernsehen im Netz

Filmbeitrag